AK Mission, Entwicklung, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

"Mission, Entwicklung, Frieden" - womit beschäftigt sich konkret ein Arbeitskreis, der einen so anspruchsvollen Namen trägt?

Allgemein gesagt, geht es diesem Arbeitskreis, der 1982 gegründet wurde, um die Verantwortung für die Weltkirche und darum, den Gedanken der Einen Welt in die Gemeinde hineinzutragen.

Zuerst beschäftigten sich seine Mitglieder selbst mit diesem Themenbereich; daraus entstanden Aktionen wie gemeinsames Fastensuppenessen oder Frühschichten. Später wurde eine Partnerschaft mit dem indigenen Orden der Aymara-Schwestern in Bolivien begonnen, die nun schon seit 26 Jahren besteht. Durch gegenseitige Besuche wird sie vertieft.

Nur wenn weltweit mehr Gerechtigkeit herrscht und die Menschenrechte beachtet werden, kann sowohl die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in den armen Ländern gefördert als auch langfristig Frieden erreicht werden. Schon jetzt wirkt sich der Klimawandel in diesen Ländern stärker aus als bei uns und ein besserer Schutz der Umwelt wird immer wichtiger.

Daher arbeiten wir schon seit Jahren mit dem Arbeitskreis ‚Bewahrung der Schöpfung‘ eng zusammen und führen unsere Treffen nur noch gemeinsam durch. Die Korkensammlung und die Umwelttipps, die regelmäßig in den Pfarrnachrichten veröffentlicht werden, gehen aus dieser Arbeit hervor.

Im Herbst 2016 trat unsere Gemeinde der ‚Allianz für die Schöpfung‘ bei. Beide Gruppen unterstützen seit mehr als 20 Jahren auch die Arbeit von Amnesty International, etwa durch Unterschriftensammlungen für Gefangene oder durch gemeinsam gestaltete Gottesdienste.

Mitglieder der Arbeitskreise organisierten: - zwei Solidaritätsmärsche in den Jahren 2004 und 2017; - einen Vortrag des Gründers der ‚Kinderhilfe-Afghanistan‘, Dr. Erös, im Jahre 2012; Sie beteiligen sich regelmäßig an der ökumenischen Kreuzbrotaktion im Advent. Seit Anfang 2015 Jahren leiten sie einen Deutschkurs für Geflüchtete. Dabei arbeiten sie eng mit der Diakonie zusammen und werden derzeit von acht weiteren Lehrenden unterstützt.

Gäste und Unterstützer sind bei den Treffen herzlich willkommen, die ca. alle sechs Wochen stattfinden. Kontakt: Dr. Franz J. Hammerschmidt, Tel.: 05531/6258